Chrepps Blog

Bunt und granatenstark

Category: Leben (page 2 of 3)

Dinge aus meinem Leben. Erlebtes und Meinungen.

Informatiker-Witze

Die besten Witze sind Informatikerwitze! Zum Beispiel der hier: Warum verwechseln Informatiker Weihnachten mit Halloween? – Weil 31 Oct = 25 Dez!

Also wenigstens lach ich mich jetzt schlapp :) Einige gute Sprüche hat auch Professor Karl während seiner Vorlesungen abgelassen. Auf die Gefahr hin, dass die hier auch keiner versteht, schreib ich sie hier trotzdem auf:

  • „Wir nehmen den größten gemeinsamen Nenner. Der kleinste gemeinsame Nenner ist immer 1“
  • „Selbst für große n ist 2n größer als 3“
  • (zu seinen eigenen Folien) „Das ist auch nicht furchtbar spannend, was da drauf steht“

Liebesparade

Es sind wahrlich schlimme Dinge in Duisburg passiert. Besonders wenn man sich fragt, wann so eine Massenpanik wohl das letzte Mal in Deutschland stattgefunden hat. Durch die vielen (typisch deutschen) Bestimmungen werden wir üblicherweise davon verschont. Das sieht in Mekka ganz anders aus.

Bemerkenswert fand ich die Äußerung eines „Geretteten“. Ein hochgewachsener kräftiger Typ sagt im Fernsehen, dass er von Freunden über schwer verletzte Menschen hinweg aus der Menschenmasse gezogen wurde und nicht mehr darauf geachtet habe, was sich unter ihm befinde. Ich dachte mir nur, dass er doch in der Gelegenheit vielleicht einigen der Damen den Vortritt hätte lassen können. Hieß es nicht irgendwo mal „Frauen und Kinder (und Verletzte) zuerst“? Naja, es ist ja nicht jeder zum Helden geboren.

Mondschein

Jetzt, zwei Tage vor Vollmond, sind endlich die schönen warmen Sommernächte da, in denen man eigentlich nicht so viel schlafen will. Man möchte einfach die verträumte Stimmung genießen, die ein Sommernacht ausmacht. Einschlafen fällt ohnehin schwer in unserer warmen Dachwohnung… Schöne Nächte wünsche ich euch!

Vuvuzela

Angesichts der sich überschlagenden Ereignisse in Sport, Politik und Zeitgeschehen ist es sicher verwunderlich, dass hier länger kein Artikel mehr veröffentlicht wurde. Ich hab schon selbst angefangen, jeden Morgen auf diese Seite zu gehen, in der Hoffnung, es könnte von alleine etwas neues hier stehen. Vermutlich wird das nicht passieren, solange die Seite nicht von Viren und verwandten Zeitgenossen infiziert ist.

Im übrigen ist jetzt ja WM und da sollte man vielleicht etwas zu dem Thema schreiben. Die Flagge ist gehisst, das Bier ist kaltgestellt und nebenan trötet eine Herde paarungsreifer Elefanten. Naja, denke ich, vermutlich sind es doch keine Elefanten, denn so weit ist die Klimaerwärmung ja noch nicht fortgeschritten. Wahrscheinlicher ist wohl, dass sich die Nachbarschaft schon mit Vuvuzelas zugedeckt hat. Dieses traditionelle afrikanische Plastikinstrument (made in china) gibt es jetzt überall und jeder ärgert sich über den Klang der wildgewordenen Bienenschwärme, der jeden Fangesang und auch die lautesten Zwischenrufe übertönt. Vom Klang des getretenen Balls und der Rufe der Spieler ganz zu schweigen. Trotzdem sollten wir beachten, dass hier nur logisch fortgesetzt wurde, was immer schon die Maxime war. Der Fan nimmt alles mit ins Stadion, was irgendwie Krach erzeugt. Man möchte möglichst laut sein. Auch vor der Vuvuzela waren Stadien durchaus schädlich fürs Gehör und dass man nun Vuvuzelas mitnimmt ist nur konsequent. Zum Glück gibt es ja die Vuvu-Stops

(der absolute Verkaufsschlager am Stadion)

Frost-freies Feld

Jetzt ist er also da, der Frühling. Diese sommerlichen Temperaturen sind wir doch gar nicht mehr gewöhnt. Gestern hab ich mich mal wieder ohne Jacke nach draußen getraut und war erstaunt, nicht gleich am Boden festzufrieren. Nicht nur mein Auto freut sich darüber, endlich mal wieder ohne Husten zu starten, die ganze Natur lebt auf. Wobei, bei den vielen toten Wanderkröten auf der Straße kann man wohl kaum von aufleben sprechen und ich selbst bin noch nicht sicher, ob ich es am heutigen Frühlingsanfang wagen sollte, dem Wagen wieder Sommerreifen zu verpassen. Wer weiß, ob der Frost nicht doch wieder kommt…

Aber jetzt höre ich lieber auf, nur übers Wetter zu reden und widme mich wichtigeren Dingen. Im Märzen muss der Bauer ernten. Zumindest bei FarmVille.

Über die Ufer

Unser Blick aus dem Fenster heute morgen

Unser Blick aus dem Fenster heute morgen

Gruß vom Winter

So langsam nähert sich dieser bitterkalte Winter seinem Ende zu. Der ganze Schnee, den wir uns in den letzten zwanzig Jahren so sehr erhofft haben, ist nun innerhalb eines Winters runtergekommen. Als eine kleine Erinnerung an die kalte Zeit hängt hier jetzt ein Bild von unseren coolen Eiszapfen die bei uns am Fenster hingen. Das blöde ist nur, dass mir jetzt die letzte Ausrede dafür, keinen Sport machen zu können, wegschmilzt.

Bahngeschichten

Warum haben Züge der Westfalenbahn nur drei Türen? Und warum haben sie Trittstufen, die im Winter nicht ausgefahren werden können? Heute wurde es mal wieder besonders deutlich, was passiert, wenn ein Zug so falsch konstruiert wurde. Eine Tür ist kaputt und nun hat der Zug nicht nur noch zwei Türen an einer Seite sondern auch zehn Minuten Verspätung. Dieses Zugmodell ist gerade einmal zwei Jahre alt und ist damals direkt mit einer Panne gestartet – die Fahrkartenautomaten im Zug gingen noch nicht. Meine starke Vermutung ist, dass dieser Zug besonders billig war. Das hoffe ich zumindest für die Betreiber, denn andernfalls ist es einfach eine Fehlkonstruktion.

Turmbau zu Dubai

Nun ist er endlich fertig – der Burj Dubai. Dieses neue höchste Bauwerk der Menschheit ist 828 Meter hoch. Eine wahrlich schwer vorstellbare Höhe. Ich versuche mir mit Vergleichen die Größe vorzustellen. Der Burj Chalifa, wie er jetzt offiziell heißt, ist so groß wie zweieinhalb mal der Eiffelturm oder beide Türme des (ehemaligen) World Trade Centers übereinander. Hier von einem Wolkenkratzer zu sprechen wäre untertrieben. Das Ding ist eher ein Wolkenstecher, wobei es dort in der Wüste wohl auch nicht so viele Wolken gibt.
Ganz gut gefällt mir auch der folgende Vergleich: Wenn man ganz oben auf dem Turm steht und runterspuckt, dauert es 13 Sekunden bis die Spucke mit einer Geschwindigkeit von 460 km/h auf dem Boden einschlägt. Wenn das mal keinen Krater hinterlässt…

Soli-Eintrag

Hiermit solidarisiere ich mich mit meinem Blog offiziell mit dem Bildungsstreik in Deutschland. Jetzt kann keiner mehr behaupten, meine Generation wäre völlig unpolitisch. Unser Protest kommt zwar etwas harmlos daher, die Forderungen sind allerdings sehr vernünftig. Mein Vorschlag: Da unsere Verbündeten, die USA, sowieso die Hälfte der weltweiten Rüstungsausgaben ausmachen, könnten wir unser Land von den freundlichen Blackwater-Söldnern verteidigen lassen und geben die 27,7 Milliarden Euro, die unsere Bundeswehr im Jahr kostet, lieber für Bildung aus.

www.audimax-paderborn.de

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